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Das Anagarika Govinda Institut für buddhistische Studien dient der wissenschaftlichen Erforschung und dem Studium der philosophischen, religiösen und kulturellen Aspekte des Buddhismus. Forschung und Studium sollen die Überlieferungen der buddhistischen Traditionen Asiens ebenso berücksichtigen wie die Buddhismus-Rezeption im Abendland. Das Institut widmet sich darüber hinaus in einem permanenten Schwerpunkt der Erforschung, Dokumentation und Interpretation des Lebens und Gesamtwerks von Lama Anagarika Govinda.

Das Institut hat seinen Sitz in Wien (ZVR 988035246). Es wurde 1992 als „Buddhistisches Seminar“ gegründet und trägt seit 2015 den Namen Anagarika Govinda Institut für buddhistische Studien.

 


Langfristige Projekte u. a.:

* Historisch-kritische Gesamtausgabe der Werke Lama Anagarika Govindas unter Berücksichtigung des gesamten Nachlasses.

* Kunst- und kulturhistorische Dokumentation der Ergebnisse der Tsaparang-Expedition 1948

Ein aktuelles Projekt:

Luise Rinser und Anagarika Govinda

Lama Govinda stand mit vielen bedeutenden Zeitgenossen in Verbindung, wie seine umfangreiche Korrespondenz im Archiv der Stiftung bezeugt. So war er auch mit der Schriftstellerin Luise Rinser (1911-2002) in Kontakt. Diese wurde durch Romane wie Mitte des Lebens, Abenteuer der Tugend und Silberschuld, durch ihr gesellschaftliches Engagement und ihre Kandidatur 1984 für das Amt des deutschen Bundespräsidenten bekannt.

Auf Basis der Korrespondenz und anderer Materialien wird die Begegnung Rinsers mit Govinda beleuchtet. Dieser Arbeit widmet sich Benedikt Maria Trappen, der bereits den Briefwechsel Luise Rinsers mit Ernst Jünger für die Publikation vorbereitete. Das Erscheinen der Analyse mit einer Dokumentation, die Briefe und Texte Luise Rinsers und Anagarika Govindas enthält, ist in Vorbereitung für Winter 2015/2016


Lama und Li Gotami Govinda Stiftung | sekretariat@lama-govinda.de