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Edition Habermann
Der Kreis - Zeitschrift

Edition Habermann

Mai 2016
Tibets Sachse. Ernst Hoffmann wird Lama Govinda.
Herausgegeben von Birgit Zotz


Tibets Sachse. Ernst Hoffmann wird Lama Govinda.

ISBN:
Hardcover 978-3-96025-006-7
Paperback 978-3-96025-007-4
e-Book 978-3-96025-008-1

Dieses Buch, das zur gleichnamigen Ausstellung in Waldheim 2016/2017 erschien, eignet sich zur Orientierung über Lama Govindas Wirken und bietet darüber hinaus dem Kenner bislang Unbekanntes und Unveröffentlichtes. Die Herausgeberin beschreibt in einem Beitrag das Leben Govindas vom Sohn eines sächsischen Zigarrenfabrikanten zum weit beachteten Besteller-Autor und Künstler. Der Artikel von Ram Chandra Tandan behandelt ausführlich Govindas Arbeit und Erfolge als Maler in Indien. Peter van Ham widmet sich den durch das Buch Der Weg der weißen Wolken legendären Reisen Govindas nach West-Tibet.
Peter Michel beleuchtet Govindas Bedeutung als kultureller Brückenbauer zwischen Ost und West. Volker Zotz geht auf Basis der Korrespondenz Govindas auf dessen Beziehungen zu seiner Familie in Europa ein. François Maher Presley stellt die Stadt Waldheim vor, aus der Govindas Weg über die Kontinente begann und fragt nach der heutigen Bedeutung seines geistigen Erbes. Erstmals veröffentlicht wird in diesem Buch ein Text aus dem Nachlass Govindas, ausführliche Impressionen von der Insel Pantelleria, die er in den 1920er Jahren noch als Ernst Lothar Hoffmann verfasste. Auch findet sich die deutsche Übersetzung eines Rundfunk-Interviews mit All India Radio, das Govinda 1947 gab.

 

2016
Benedikt Maria Trappen: Der Himmel ist auch die andere Erde. Aus Tagebüchern und Briefen
Mit einem Vorwort von Jochen Kirchhoff


Benedikt Maria Trappen: Der Himmel ist auch die andere Erde.
Mit einem Vorwort von Jochen Kirchhoff.

ISBN: Hardcover 978-3-96025-003-6
Paperback 978-3-96025-004-3
E-Book 978-3-96025-005-0

Die Schriftstellerin Monika Lamers nannte dieses Buch „so intim, dass nur darin lesen darf, dessen Wahlverwandtschaft sicher ist.“ Tatsächlich offenbart der Autor viel von seinem innersten Wesen: „Immer wieder die Frage: Wer bin ich? Mich erinnern. Den lebendigen Zusammenhang wiederfinden.“ In diesem Sinn bietet das Werk eine starke Einladung zur Selbsterkenntnis.
Benedikt Maria Trappen lässt den Leser an seinem geistigen Weg teilhaben, wobei er ihn durch zahlreiche scharf konturierte Aphorismen auf wesentliche Fragen der Existenz stößt. Es geht dabei ebenso um höchste Ziele, „Endlich unendlich sein“, wie um Klarheit im begrenzten Leben, das „zwingende Gefühl, angesichts des nahen Todes die rettenden Worte finden zu müssen.“

Für den Philosophen Jochen Kirchhoff, der die Einführung verfasste, regen Trappens Notate „zum radikalen Selberdenken, Selbermeditieren, überhaupt zum Selbst-Sein im tiefsten Sinn“ an. Dies wird nur möglich, weil „der Autor mit Herz und Seele und lebendiger Erfahrung hinter dem Geschriebenen steht.“ (Wilfried Huchzermeyer)

Benedikt Maria Trappen, geb. 1961, ist Philosoph, Dichter und Rektor einer Schule. Philosophische Lehrer waren ihm Gerhard Knauss und Frank W. Veauthier. Manfred Gies führte ihn in die Philosophie Hegels, das Mahāyāna und den Yoga ein. Für das Jahrbuch Aufgang des Dichterphilosophen José Sánchez de Murillo wirkte Trappen als wissenschaftlicher Beirat. Publikationen u. a.: Mythen. Rituale. Nicht alltägliche Bewusstseins- und Erlebensweisen (2013 mit Hans Peter Duerr); Dasselbe, das ein anderes ist: Einübung in das dichterische Denken (2014)

 


 

In Vorbereitung 2016
Tótila Albert: Merkwürdige Sachen
Ausgewählt und eingeleitet von Lama Anagarika Govinda. Herausgegeben von Volker Zotz


Tótila Albert: Merkwürdige Sachen. Ausgewählt und eingeleitet von Lama Anagarika Govinda. Herausgegeben von Volker Zotz.

ISBN: Hardcover 978-3-96025-001-2
Paperback 978-3-96025-000-5
e-Book 978-3-96025-002-9

Der chilenische Bildhauer Tótila Albert (1892-1967) hatte durch familiäre Wurzeln eine tiefe Beziehung zur deutschen Sprache. Er übersetzte Gedichte seines Freundes Pablo Neruda, als der spätere Nobelpreisträger in Europa noch unbekannt war. Seine eigene deutsche Lyrik hielt Tótila Albert unter Verschluss. Der Gestaltpsychologe Claudio Naranjo, der Alberts geistiges Erbe antrat, schloss 1968 Freundschaft mit Lama Govinda, als dieser am Esalen Institute ein Seminar hielt. Durch Naranjo lernte Govinda Alberts lyrisches Werk kennen und als einen Ausdruck tiefer mystischer Erfahrungen schätzen. Als besonders wertvoll galt dem Lama ein von Franz Schuberts Sinfonie in h-Moll inspiriertes Gedicht, das zu Arbeiten gehört,
die Albert „musikalische Diktate“ nannte, weil sie den geistigen Gehalt klassischer Kompositionen wiedergaben. Govinda traf eine Auswahl aus Alberts Lyrik und versah sie mit einem Kommentar: Einführung in die Gedankenwelt Tótila Alberts. Doch fanden Naranjo und Govinda im Deutschland der 1970er und 1980er Jahre keinen Verlag für diese Anthologie. Fast ein halbes Jahrhundert nach Tótila Alberts und 30 Jahre nach Lama Govindas Tod vereinbarten deren Nachlassverwalter Claudio Naranjo und Volker Zotz, dass dieses Buch erscheinen soll.

 


 

Auswahl bisheriger Publikationen
der Stiftung

 

Lama Anagarika Govinda:
Initiation. Vorbereitung – Praxis – Wirkung.
Herausgegeben von Birgit Zotz


Lama Anagarika Govinda: Initiation. Vorbereitung – Praxis – Wirkung. Hg. Birgit Zotz

In Kooperation mit Kairos Edition Luxemburg 2014
ISBN-10: 2919771078
ISBN-13: 978-2919771073

Seit Lama Govinda seine erste tantrische Einweihung durch einen tibetischen Mystiker empfing, spielte die Praxis der Initiation nicht nur für seinen persönlichen Weg eine bedeutende Rolle. Intensiv ging er der Frage nach, wie man modernen Menschen alte Mysterien erschließen kann. Das Buch enthält Lama Govindas Gedanken zum Thema nach bislang unveröffentlichten Aufzeichnungen aus seinem Nachlass und eine Einleitung der Herausgeberin „Anagarika Govinda und die Mysterien.“

 


 

Anila Li Gotami Govinda:
Der Weg der weißen Wolken. Die Tsaparang Expedition erlebt, gezeichnet und beschrieben. 2003

Vergriffen

Dieser Band enthält schriftliche Aufzeichnungen, Fotos und Gemälde Li Gotami Govindas von der gemeinsam mit ihrem Mann Lama Govinda 1948 unternommenen Expedition nach Westtibet. Er soll „einer eigenständigen und eigenwilligen Frau – Anila Li Gotami Govinda – eine Stimme geben und einen kleinen Einblick in ihr künstlerisches Werk ermöglichen.“ (aus dem Vorwort von Rose Kasper).

 


 

Festschrift zum Gedenken an den 100. Geburtstag von Lama Anagarika Govinda. 1998

Vergriffen

Mit Beiträgen u. a. von Martin Baumann, Hellmuth Hecker, Detelf Kantowsky, Hans Wolfgang Schumann und Karel Werner. - Es war Lama Govindas „innerstes Anliegen, all jene zu inspirieren, die sich auf das Wagnis und Abenteuer des geistigen Pfades eingelassen hatten, beizutragen zur Schaffung einer Welt, in der Menschlichkeit und universelle Verantwortung gegenüber der Ganzheit des Lebens eine zentrale Stellung einnimmt." (aus dem Vorwort von Rose Kasper)

 


 

Lama Anagarika Govinda, Nyanaponika Mahathera:
Briefe einer Freundschaft. 1997


Vergriffen

„Mit den Namen Lama Anagarika Govinda und Nyanaponika Mahathera ist die Geschichte des deutschen Buddhismus untrennbar verbunden. Sie haben beide viel zur Verbreitung des Buddhismus in der westlichen Hemisphäre beigetragen. Da sie verschiedenen buddhistischen Schulrichtungen angehörten, hat sich das von ihnen vermittelte Wissen vortrefflich ergänzt [...] Der Herausgeber hofft, durch die Veröffentlichung dieser ‚Briefe einer Freundschaft’ ein wichtiges Zeitdokument dem Leser übergeben zu können, das eine Zeitspanne von 40 Jahren umfaßt und uns diese beiden großen Menschen geistig näherbringt.“ (aus dem Vorwort von Miervaldis Millers)

 


 

Anila Li Gotami Govinda (Bilder), Lama Anagarika Govinda (Text):
Der Legendenkranz vom Leben des Buddha. Die Freskenpausen im Roten Tempel von Tsaparang. 1997

Vergriffen

 

Die mit diesem Buch erstmals in Deutsch vorgelegte Arbeit von Lama und Li Gotami Govinda wurde ursprünglich 1955 in Fortsetzungen in der im damaligen Bombay erscheinenden Illustrated Weekly of India veröffentlicht. Die deutsche Fassung wurde um zahlreiche Abbildungen der zum Teil kolorierten Tempelpausen Li Gotamis aus Westtibet ergänzt, die sich im Chhatrapati Shivaji Maharaj Vastu Sangrahalaya befinden, dem früheren Prince of Wales Museum in Mumbai.

 


 

Lama Anagarika Govinda: Die Umrißpausen der Tempelfresken von Tsaparang. Ergebnisse der Tibetexpedition. 1997

Vergriffen

 

Dieser Band vereint von Lama Govinda 1948 in Westtibet angefertigte Pausen von Tempelfresken. Die Abbildungen der Buddhas, Bodhisattvas, Schutzgottheiten, Symbole sowie Pflanzen- und Tiermotive bilden eine Quelle für ikonografische und kunsthistorische Studien des westlichen Tibet.

 

Edition Habermann

heißt das Buchprogramm der Lama und Li Gotami Govinda Stiftung. Es trägt zum Erhalt und zur Verbreitung geistiger Werte im Sinn Lama Govindas bei, weshalb es sich im Unterschied zu kommerziellen Verlagen statt am Kriterium breiter Verkäuflichkeit allein am Inhalt orientiert. Die Edition Habermann macht Texte Lama Govindas, die sich derzeit nicht für den breiten Buchmarkt eignen, wieder oder zum Teil erstmals öffentlich zugänglich. Zudem werden Bücher aus Lama Govindas geistigem Umfeld und passende Titel zu Themen des Buddhismus, der Philosophie und der Kultur vorgelegt.




Anna Habermann vor dem Tempel
Yiga Choeling, Ghoom (Indien)

Der Name der Edition setzt Anna Habermann (1868-1950) ein Denkmal. Die seit 1930 in Indien lebende Fotografin, Autorin und Malerin war Anagarika Govinda seit dessen Jugend eng verbunden und förderte sein Wirken bis zu ihrem Tod.


Bücher mit ISBN Nummern können im Buchhandel und im Online-Buchhandel bezogen werden.

 


Lama und Li Gotami Govinda Stiftung | sekretariat@lama-govinda.de